Werraversalzung
 
 

Jetzt sind die Fronten geklärt,

 
auf der einen Seite die 20 Vertreter, die nach Bewertung aller Gutachten, den Landesparlamenten und Landesregierungen eine Lösung vorgeschlagen haben, die umweltverträglich und effizient ist. Ohne den Bau einer Pipeline zur Nordsee wird es keine wirkliche langfristige Entlastung von Werra und Weser geben. Und auf der anderen Seite die Uneinsichtigkeit von K+S, dem Land Niedersachsen und den niedersächsischen Anglern und Fischern. Bei K+S kann man annähernd noch nachvollziehen, daß dem Unternehmen die Verteilung seiner Gewinne vorrangig ist, nicht verständlich ist die Haltung der Niedersachsen.
Was immer die Gründe sein werden, dumm sind sie allemal. Eine Pipeline würde entlasten und nicht belasten. Gefragt ist jetzt die hessische Politikspitze, sie muß auf die Niedersachsen zugehen und eine Zustimmung einfordern.

Gert Wenderoth, Präsident LFVH