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Schriftenreihe
der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz - Band
69
Fische in Bächen und Flüssen
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Fische sind die wichtigste
und interessanteste Wirbeltiergruppe der einheimischen Fließgewässer.
Viele Arten sind bedeutsame ökologische Indikatoren für
die Naturnähe der Bäche und Flüsse. Sie können
sich nur dort erfolgreich fortpflanzen und gesunde Populationen
ausbilden, wo die Fließgewässer vielfältige
und naturnahe Strukturen aufweisen und eine gute Wasserqualität
haben.
Zahlreiche Fischarten sind in ihrem Bestand durch Eingriffe
des Menschen in die Gewässerökosysteme wie Begradigung,
Aufstau und Gewässerverunreinigungen bedroht, einige Arten
sind ausgestorben. Am Beispiel der Fische zeigt sich, dass die
Wiederherstellung und Erhaltung naturnaher, ökologisch
intakter Fließgewässer ein wichtiger Beitrag zum
Natur- und Artenschutz und ein zentrales Ziel des integrierten
Gewässerschutzes, festgeschrieben durch die EU-Wasserrahmenrichtlinie,
ist.
Welche Bedeutung haben Fische für den Menschen? Jahrhunderte
lang waren Fische aus Flüssen und Bächen eine wichtige
Nahrungsgrundlage für die Menschen. Mittlerweile ist die
wirtschaftliche Bedeutung der Berufsfischerei jedoch stark zurückgegangen. |
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