Am Informationsstand konnten die ankommenden Besucher bei Mitarbeitern
des Bioversums Auskünfte einholen und die Stationspläne
erhalten. Hier war auch der Ausgangspunkt der Expeditionen und
Führungen (Foto 7).
Ein von Thomas Deuster geführter Spaziergang
um den Backhausteich gab einen Eindruck von der Anlage und
vermittelte historisches Wissen über das Gewässer.
Die Expedition zum Ruthsenbach fand sehr viele
Teilnehmer. Dr. Christian Köhler von der Oberen Fischereibehörde
demonstrierte die Untersuchung des Fischbestandes mit Hilfe
der Elektrofischerei. Dabei konnten einige einheimische Fische
gezeigt werden, wie Flussbarsch, Döbel, Rotauge und natürlich
unsere Bachforelle. Zumeist waren die Teilnehmer über
die Vielfalt und Anzahl der Tiere überrascht, die Kinder
durften Dr. Köhler helfen, die in Eimern gehälterten
Fische anschließend schonend wieder zurückzusetzen
(Foto 8).
Im Besucherlabor des Bioversums lief derweil
ein Film zum Wiederansiedlungsprogramm des Lachses in der
Wisper.
Direkt am Zeughaus war ein Infostand des befreundeten
Landesjagdverbandes Hessen aufgebaut. Bei den dortigen Falknervorführungen
wurden einige Greifvögel bei der Arbeit gezeigt (Foto
9).
Am Backhausteich wurde ein sehr breiter Themenbogen
gespannt. Eine Wasserrallye forderte zum Erforschen des Lebensraumes
Wasser auf, dabei winkten kleine Sachpreise (Foto 10).
Früher war alles anders..., eine Ausstellung
zur Geschichte der Angel- und Teichfischerei, mit Workshops
zu alten Knüpftechniken und dem Drehen von Schnüren.
Hier war Alwin Kaiser von der Main-Fischerzunft in seinem
Element. Netze aus der Berufsfischerei konnten angeschaut
werden. Alwin Kaiser zeigte zusammen mit seiner Frau Knüpftechniken
zur Herstellung und Reparatur der Netze (Foto 11).
Direkt nebenan konnte man in den Aquarien unsere
heimische Fischwelt bestaunen. Viele Arten waren vertreten
und zeigten sich in ihrer Vielfalt der Formen und Farben.
Franz Vaskovic hielt die Tiere bei bester Gesundheit und stand
selbstverständlich für Fragen zur Verfügung
(Foto 12).
Der Schutz für den Steinkrebs war Thema
der von Rainer Hennings und seiner Tochter betreuten Station.
Die fachlichen Informationen wurden ergänzt durch Spiel-
und Bastelangebote rund um die Flusskrebse.
Vom Schlosshof kommend konnten sich die Besucher
bei Wolfgang Fritsch und Olaf Klein über den Einstieg
in eine Anglerlaufbahn informieren. Es wurde aufgezeigt, dass
die Ausbildung mit abgeschlossener Anglerprüfung ein
sehr schönes Hobby ermöglicht, und das mit Nutzen
für die ganze Familie. Denn frischer Fisch ist immer
eine willkommene Ergänzung der Speisekarte (Foto 13).
Die Kunst des Fliegenbindens zeigte Hans Geisenhof
in seiner Station. Die Nachbildungen von Insekten bzw. Larven
werden bei der Fliegenfischerei eingesetzt (Foto 14).
Am Bioversum-Minimarkt konnte man sich eindecken
mit Becherlupen, Angelködern und Büchern.
Über die Arbeit der Gewässerwarte
informierten Jens Kusch und Karl Schwebel an einem Stand der
die Praktiken der biologischen und chemischen Gewässeruntersuchungen
zeigte. Die Besucher konnten Probleme mit ihrem Gartenteich
diskutieren, oder sogar selbst chem. Parameter bestimmen.
Mit Mikroskop und Becherlupe konnten Bachflohkrebse und Insektenlarven
bestaunt werden (Foto 15).
Für die sportliche Einlage sorgte Oliver
Schmarowski mit Vorführungen im Casting und Turnierwurfsport
aua der Wiese unweit des Jagdschlosses und nahe der Cateringstation
(Foto 16).
Um das angebotene Programm durchzustehen, konnten
sich die Besucher mit diversen Fischgerichten stärken.
Die Fischzucht Lenz bot neben gebeizter Lachsforelle und Räucherforelle
auch Backfisch an. Für Getränke sorgte das Bioversum.
Damit die Besucher die Angst vor grätenreichen
Fischen verlieren, zeigte die Fischzucht Groß, wie ein
Fisch mit wenigen Schnitten pfannenfertig zerlegt wird
(Foto 17).
|