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| Hessisches
Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz |
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Wiesbaden, 20.09.2009
Nr. 257
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| Presseinformation |
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Lautenschläger: Fischer leisten großen
Beitrag zum Naturschutz
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Ministerin beim "Tag
der Fischerei" - 100.000 "Petrijünger"
fangen 3.400 Tonnen
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Hessens Umweltministerin Silke Lautenschläger
hat den Beitrag der Fischerei für den Naturschutz hervorgehoben.
"Die hessischen Fischer kümmern sich nicht nur um
die praktische Gewässerpflege. Auf ihre Initiative gehen
viele Maßnahmen zurück, die für eine nachhaltig
bessere Wasserqualität gesorgt haben", sagte die Ministerin
am Sonntag bei der zentralen Veranstaltung zum "Tag der
Fischerei" in Darmstadt.In den vergangenen Jahrzehnten
habe sich das Selbstverständnis der Binnenfischerei immer
mehr von der reinen Tätigkeit des Fischens hin zu einem
umfassenden Gewässer- und Fischartenschutz weiterentwickelt.
"Heute ist es das vorrangige Ziel der Petrijünger,
Bäche und Flussläufe, Teiche und Seen mit ihrer artenreichen
Tier- und Pflanzenwelt nachhaltig zu bewahren. Eine starke Fischerei
ist ein starker Beitrag zum Umweltschutz", betonte Lautenschläger.Nach
ihren Worten gibt es in Hessen rund 100.000 aktive Fischer.
Die meisten sind in Angelsportvereinen aktiv. Daneben gibt es
rund 50 Berufsfischer im Haupterwerb und rund 700 im Nebenerwerb.
Die Erwerbsfischerei ist für den Großteil der hessischen
Fischproduktion von rund 3.400 Tonnen im Jahr verantwortlich.
In hessischen Gewässern leben rund 65 Fischarten in Hessen
- davon wird die Hälfte fischereilich genutzt. Die wichtigsten
Arten in Teichanlagen sind Forellen und Karpfen, in Fließgewässern
werden hauptsächlich Aale und Forellen gefangen, aber auch
Zander, Welse und Hechte. |
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