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Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz
Wiesbaden, 25.09.2010
Presseinformation
 
Puttrich: Mehrere Tonnen Müll werden jährlich aus Hessens Gewässern gefischt
Ministerin ruft Bürger zum umweltbewussteren Handeln auf
 
Mehrere Tonnen Müll fischen ehrenamtliche Helfer jedes Jahr aus Hessens Flüssen und Bächen. Gerade in größeren Städten würden die Gewässer als Entsorgungsstätten für Abfälle wie Dosen und Batterien, aber auch Fahrräder, Tresore und Diebesgut benutzt, wie die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich am Samstag in Frankfurt-Rödelheim erklärte. Dort befreite die Interessensgemeinschaft der Nidda-Sportanglervereine die Nidda von weggeworfenen Abfällen.

Die Ministerin dankte den Sammlern für ihr ehrenamtliches Engagement und rief die hessischen Bürger gleichzeitig zu einem bewussteren Umgang mit der Umwelt auf. „Die unkontrollierte, wilde Entsorgung hat drastische Folgen für die Umwelt, wie beispielsweise die Verunreinigung von Grundwasser und Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Pflanzen und Tieren“, sagte Puttrich. Eine einzelne Batterie verseuche laut Puttrich beispielsweise über 50 Jahre hinweg bis zu 1000 m3 Wasser und Plastikmüll zersetze sich erst nach einhundert Jahren. „Abfälle müssen in dafür vorgesehenen Behältern entsorgt werden", mahnte Puttrich und ergänzte: „Ein umweltfreundliches Handeln ist gerade mit Blick auf die zukünftigen Generationen notwendig.“

Die neue Informationsbroschüre des Hessischen Umweltministeriums „Sauberhaftes Wasser“ gibt Tipps, wie sich Menschen aus allen Altergruppen für saubere Gewässer einsetzen können. Die Broschüre gibt es als Download unter www.sauberhaftes-hessen.de