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Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz
Presseinformation
 
Mehr als 270.000 Besucher bei "Natur auf der Spur"
Sonderausstellung des Umweltministeriums auf dem Hessentag in Wetzlar ein Erfolg
 
Mit über mit 270.000 Besuchern war die Sonderausstellung "Der Natur auf der Spur" des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf dem Hessentag 2012 in Wetzlar ein wahrer Besuchermagnet. "Das attraktive Informationsangebot, das Ambiente des Ausstellungsareals und die im Zelt nachgebaute Landschaft mit der Umgebung von Wetzlar haben die Menschen begeistert", so Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich. Aus erster Hand erfuhren die Hessentagsbesucher wie Landwirte und Forstleute in der Region die Natur nutzen: so nachhaltig, schonend und behutsam wie möglich.
Die Naturschutzvereine, -verbände und auch -behörden stellten konkrete Projekte und Beispiele ihrer Bemühungen zum Schutz der Natur, zum Erhalt und der Förderung der Artenvielfalt vor. Vom Fledermausschutz über Maßnahmen zur Förderung des Hirschkäfers und der Wildkatze - wer wollte, konnte die heimischen Fischarten in einem riesigen Aquarium mit 60.000 Litern Wasser aus nächster Nähe beobachten.
Die Darstellung der Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur war ein besonderes Anliegen des Umweltministeriums. So führte zum Beispiel die Nutzung der natürlichen Eisenerzvorkommen bei Wetzlar zum Einen zum Wohlstand der Bürgerschaft, hatte aber auch Auswirkungen auf die umliegenden Wälder. In kurzen Abständen wurden sie in der Vergangenheit immer wieder abgeholzt und das zur Holzkohle verkohlte Holz als Energieträger zur Verhüttung des Eisenerzes genutzt. Erst im 17. Jahrhundert begann man mit einer planmäßigen, nachhaltigen Nutzung der Wälder. "Die Forstverwaltungen haben die nachhaltige, naturgemäße Bewirtschaftungsform unserer Wälder seit dieser Zeit perfektioniert. Davon konnten sich die Besucher in der Sonderausstellung "Der Natur auf der Spur" überzeugen", sagte die Ministerin. "An den Hessentag werden sich die Wetzlarer Bürgerinnen und Bürger noch lange erinnern", so Puttrich abschließend.